Jahreskonzert am 13.05.2012

Sinfonisches Konzert zum Muttertag

Fagottkonzert mit Solistin Susanne Philippsen und Pariser Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart

Das Konzertorchester Winnenden lädt zum Sinfonie-Konzert am Sonntag, 13. Mai, um 19.30 Uhr in die Hermann-Schwab-Halle ein. Unter Leitung von Ralf Göltenbodt führen die über 45 Mitwirkenden Werke aus der Klassik und der Romantik auf. Solistin des Konzerts ist Susanne Philippsen mit dem Fagottkonzert in F-Dur von Karl Stamitz.

Susanne PhilippsenAls Solistin ist Susanne Philippsen zu hören. Sie erhielt bereits mit zwölf Jahren Fagottunterricht am Badischen Konservatorium bei Prof. Oscar Bohórquez. 2006 nahm sie ihr Fagottstudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof Marc Engelhardt auf, das sie in diesem Jahr mit Diplom abschließen wird. Sie war Teilnehmerin bei einer Vielzahl an Meisterkursen und spielte unter anderem als Stipendiatin in der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker. Weitere Engagements kamen bei der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart sowie beim Heilbronner Kammerorchester zustande. Karl Stamitz ist der älteste Sohn des Begründers der „Mannheimer Schule“ Johann Stamitz. Das dreisätzige Konzert für Fagott und Orchester trägt typische Merkmale des konzertanten Stils und bietet der jungen Solisten reichlich Raum, um ihr Instrument und ihre Virtuosität darzubieten.

 

Mit Christoph Willibald Glucks Ouvertüre zur Oper „Iphigenie in Aulis“ stimmen die Liebhabermusiker die Konzertbesucher auf das Konzert ein. Neben dem Fagottkonzert verspricht die Sinfonie in D-Dur Nr. 31, KV 297, von Wolfgang Amadeus Mozart ein weiterer Höhepunkt zu werden. Insbesondere wird der zweite Satz dieser sogenannten „Pariser Sinfonie“ noch einmal an die „Mannheimer Schule“ erinnern. Die Sinfonie ist im Bläsersatz nahezu opulent instrumentiert und enthält einige modische Überraschungen aus dieser Epoche.

Nach der Pause widmet sich das Orchester der leichteren Muse mit der Opernfantasie „Die verkaufte Braut“ (Friedrich Smetana) sowie der Ballettmusik aus „Rosamunde“ von Franz Schubert. Gleich zu Beginn dieses heiteren Werks lassen Achtelfiguren Balletttänzerinnen vor dem geistigen Auge des Hörers entstehen. Das abwechslungsreiche Konzert ist eine gute Gelegenheit, den Muttertag glanzvoll ausklingen zu lassen. Saalöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zu jedem Werk gibt es eine ausführliche Einführung von Dr. Gerd Eicker im ausgelegten Konzertbegleiter des Orchesters.

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